Dienstag, 16. Juli 2019

Bones UK – s/t (Sumerian)




Scheint eine wilde Party zu sein, die die beiden Damen von Bones UK hinter sich haben – zumindest, wenn man versucht, das Artwork zu interpretieren. Vielleicht will man auch unbedingt betonen, dass es sich hier nicht um Hochglanz-Pop, sondern dreckige Garage handelt – wobei die Wahrheit naturgemäß in der Mitte liegt. Denn Sängerin Rosie Bones und Gitarristin Carmen Vandenberg wissen sehr wohl, wie eine Pop-Melodie zu klingen hat, um sofort ins Ohr zu gehen und können auch Pathos und Ballade – weshalb auch schon Vergleiche zu PINK gezogen wurden.


Nur eben PINK im NIN-Gewand. Unter der Melodie liegt nämlich meist eine EDM-Schicht, die mal heftiger, mal tanzbarer ausfällt. Garbage liegen da auch gar nicht so weit weg. Und ein paar Crossover-Bands, ab und zu werden nämlich auch Rap-Elemente oder Standalone-Riffs eingebettet, was eingängig ist, dann aber ein bisschen Tiefe vermissen lässt. Langweilig wird das Debüt aber trotzdem nicht so schnell – dafür sind die Stücke zu unterschiedlich und die Scheuklappen zu weit hochgeklappt.

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