Freitag, 18. Oktober 2019

Grade 2 – Graveyard Island (Hellcat)


Wenn man es mit seiner Band schafft, Lars Frederiksen und Tim Armstrong zu begeistern, ist das sicherlich nicht das schlechteste Zeichen für die eigene Qualität. Die Briten wurden jedenfalls direkt von den Rancid-Jungs für ihr Label Hellcat gesignt, und Armstrong übernahm auch den Produzenten-Job – was automatisch dafür sorgt, dass eine stilistische Nähe unverkennbar ist.


Wobei Grade 2 von der Isle Of Wight alles andere als ein Rancid-Abklatsch sind – die britischen Wurzeln sind unverkennbar, die Inspiration durch The Clash und Co eindeutig. Eben das macht Grade 2 auch besonders aus - einerseits die unverkennbaren UK-Wurzeln, andererseits dieser typische US-Streetpunk-Sound. Hinzu kommt der gesunde Mittelweg aus etwas dreckig-rotziger Attitüde und einem großen Herz für poppige Melodien, auch der typische Green Day-Hörer kann hier glücklich werden.

„Graveyard Island“ ist so am Ende vielleicht nicht unbedingt aufregend oder außergewöhnlich – aber eine  richtig gute, authentische und sympathische Punkrock-Scheibe.



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