Mittwoch, 15. Januar 2014

Canterbury - Dark Days (Hassle)

Mit Canterbury hat Hassle einmal mehr eine Band unter Vertrag, die sich einerseits mit vielen poppigen Melodien und gefühlvollem Gesang in die Herzen vor allem weiblicher Fans spielen, die andererseits aber immer auch mal wieder etwas lauter wird und so ihren Punkrock-, Alternative- oder sonstigen "harte Gitarren"-Background unterstreichen will. Und einmal mehr funktioniert das erstaunlich gut - vor allem beim tollen Opener "Expensive Imitation", der angenehm an Biffy Clyro erinnert und ähnlich wie die Schotten einen wunderbaren Mittelweg aus Ohrwurm und eruptiver Energie bietet.

Danach wird es dann insgesamt etwas zahmer, "Keep It Moving" etwa landet - wie vieles von dem, was noch folgt - irgendwo zwischen We Are The Ocean und 30 Seconds To Mars. Bei "All My Life" geht es dann auch mal sehr in die Schrammel-Pop-Richtung; das könnte man auch auf dem blauen Weezer-Album untrbringen, zumindest als B-Seite.

"Dark Days" entpuppt sich so als zwar nicht aufregende, aber immer doch irgendwie sehr angenehm zu hörende Scheibe mit eher kleinen als großen Highlights, die trotzdem im Ohr hängen bleiben. Angenehmes Album durch und durch.

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