Montag, 6. April 2020

Suicide Machines – Revolution Spring (Fat Wreck)

15 Jahre lang kein neues Album – es gäbe nicht wenige Bands, die mit einer solch langen Wartezeit alle ihre alten Fans verprellt hätten. Bei den Anfang der Neunziger gegründeten Suicide Machines ist das anders – fast alle, die die Band einst mochten, freuen sich über die Rückkehr. Und haben mit „Revolution Spring“ auch allen Grund dazu. Die Scheibe ist zwar nicht sonderlich neu, anders, aufregend – dafür aber großartiger Punkrock, der auf kaum einen anderen Label so gut aufgehoben wäre wie bei Fat Wreck.


Auch „Revolution Sring“ zeichnet diese Band-typische Vielseitigkeit aus – die Band startet mit einem wütenden Brecher in bester Hardcore-Punk-Manier, um im nächsten Moment dann in hymnische Melodie überzugehen – und auch die tanzbaren Ska-Momente sind wieder allesamt da. Manch einer mag bemängeln, dass die Hitausbeute früher etwas höher war, das ist aber eher ein temporäreres Gefühl – je häufiger die Scheibe läuft, desto besser geht sie ins Ohr. Mit Stücken wie „Awkward Always“ oder dem tollen Rausschmeißer „Cheers Go Ya“ geht es aber auch direkt ins Ohr. 

Kurzum: Ganz starkes Comeback einer immer noch wütenden und vor allem immer noch mitreißenden Kapelle.


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