Mittwoch, 23. März 2016

John Coffey - A House For Thee (V2)

Bisher sind John Coffey durch einige nette, aber eben auch nicht so komplett mitreißende Veröffentlichungen aufgefallen. Ihren Frust über die aktuelle Weltpolitik und die Flüchtlingssituation haben die Holländer jetzt aber genutzt, um eine neue EP aufzunehmen – und die steckt alle bisherigen Scheiben mal ganz locker komplett in die Tasche.



Dabei ist das Grundgerüst das bekannte geblieben – immer noch gibt es diesen wilden Mix aus Hardcore, Punk und Schweinerock, also alles zwischen The Bronx, Every Time I Die und Fucked Up. Wo man in der Vergangenheit aber einfach ein paar Elemente zur Auflockerung einstreute, übernehmen diese Konzepte jetzt auch mal den kompletten Song. Der fantastische Opener etwa brilliert mit einem hymnischen Refrain, danach gibt es große Stadion-Momente, ruhige und fast schon epische Rock-Passagen und überhaupt viele tolle Melodien – die Songs sind immer noch alle wütend, laut und dreckig, aber trotzdem alle kleine Ohrwürmer, der Spagat gelingt bravourös. Wenn die Jungs diese Qualität aufs nächste Album bringen, steht da Großes bevor.


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