Montag, 16. Oktober 2017

Kublai Khan – Nomad (Rise Records)


Das neue Album von Kublai Khan erscheint bei Rise Records, würde aber auch wunderbar zu Victory passen – im Regal irgendwo zwischen Emmure und Bury Your Dead. Es wird also recht humorlos und konsequent geholzt, oft mit viel Groove im Midtempo, mal mit mehr Härte und Geschwindigkeit für den Pit. Die Produktion hat gehörig Wumms, und manchmal hat das ganze auch durchaus Hymnen-Potenzial: „B.C.“ etwa ist ein konsequenter Brecher mit variablem Songwriting und mitbrüllbaren Refrainzeilen, der einem genüsslich den Kopf nicken lässt. 


Insgesamt fehlt der Scheibe allerdings ein wenig mehr von diesen einprägsamen Momenten, vieles hüpft und hackt recht straight vor sich hin, ohne einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Das ist dann insgesamt etwas mehr wuchtig produzierte Show als nachhaltig beeindruckender Inhalt.




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