Dienstag, 31. März 2015

Teenage Bottlerocket - Tales From Wyoming (Rise Records)

Nicht mehr Fat Wreck, sondern Rise Records ist die aktuelle Heimat von Teenage Bottlerocket. Ansonsten hat sich auch auf Album Nummer 6 der Jungs aus Laramie/Wyoming nicht viel geändert: Zuckersüßer, einfach gestrickter Pop-Punk mit doppelstimigem Gesang, ganz viel Ohrwurm-Potenzial und sommerlichem Mitsing-Drang sind weiterhin die Markenzeichen ihrer Songs. 14 sind es diesmal geworden, und wie schon in der Vergangenheit gibt es einige fantasische Ohrwürmer, ein paar solide Standard-Nummern - und glücklicherweise fast kein Füllmaterial.



Herausragend sind etwa die Liebes-Hymne "I Found The One", das beschwingte "Nothing Else Matters", das ganz einfache "Haunted House" - eben Stücke, die man beim ersten Mal mitsingen kann, die beim fünfzigsten Mal aber immer noch gute Laune machen. Natürlich ist das alles sehr homogen und ohne große Abwechslung - "Too Much La Collina" ist einer der wenigen Songs, die etwas aggressiver aus den Boxen drücken, bei "Bullshit" wird es auch mal etwas krachiger und düsterer, ansonsten ähnelt sich schon alles sehr.

Aber auch wenn "Tales from Wyoming" das Überraschungsmoment abgeht, fällt es einem weiterhin schwer, an dieser grundsympathischen Band und ihrem gelungenen Pop-Punk irgendetwas zu kritisieren - wer Pop-Punk mag, mag auch diese Band.

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