Sonntag, 12. Januar 2020

Dyscordia – Delete/Rewrite (Road Mark)




Dieses Jahr feiern Dyscordia zehnjähriges Jubiläum, der Großteil der Metal-Szene dürfte von den Belgiern bisher aber wenig Notiz genommen haben. Mit dem dritten Werk „Delete / Rewrite“ besteht zumindest die Chance darauf, dass sich das ändert – die von Jens Bogren (Opeth, Paradise Lost, etc) produzierte Scheibe umschifft nämlich gekonnt zahlreiche Genre-Klischees und findet einen interessanten und oft auch sehr eingängigen Mix aus Melodic Death samt starken Growls und vielen verspielt-progressiven und auch mal zum großen Pathos neigenden Passagen, die das Ganze Album zwar komplex, aber nie zu verkopft klingen lassen. Atmosphäre und Wucht kann man auch – kein schlechter Einstieg ins Metal-Jahr 2020.



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