Mittwoch, 26. November 2014

7 Years Bad Luck - Bridges (Monster Zero)

Seit 2001 sind 7 Years Bad Luck schon unterwegs, trotzdem verbindet man mit dem Namen tendenziell immer noch eher den Max Lindner-Film von 1921 oder das gelungene und auch schon etwas ältere Glasseater-Album. Dabei haben die Österreicher so viel Qualität, dass man sie als bekennender Pop-Punk-Jünger unbedingt mal antesten sollte; die neue Scheibe "Bridges" jedenfalls steckt wieder voller eingängiger Kleinode.



Natürlich macht die Bands nichts neues - man merkt, dass hier jemand am Werke ist, der schon mit Useless ID und Groovie Ghoulie sgetourt ist und einen Plattenschrank voll mit alten Scheiben von Lookout, Fat Wreck und Honest Dons hat. Aber 7 Years Bad Luck finden genau das richtige Maß: melancholisch, ohne weinerlich zu sein, poppig, ohne zu glatt zu wirken.

Vielleicht hätten es nicht unbedingt gleich 16 Songs auf der neuen Scheibe sein müssen, die Qualität leidet ein bisschen unter der Masse. Trotzdem: Wer so schöne Songs wie "Beggars And Kings" schreibt, muss einfach gemocht werden.


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