Montag, 29. September 2014

Gnarwolves - s/t (Big Scary Monsters)

Unterwegs sind die Gnarwolves schon länger, tatsächlich bringt die Band aus Brighton aber jetzt erst ihr Debütalbum heraus - dank einiger EPs hat der eine oder andere aber schon was von den Briten im Plattenschrank stehen. Die neue Scheibe ist allerdings ein massiver Qualitätssprung, die Jungs sind in Sachen melodischer Hardcore trifft auf hymnischen Skatepunk ergänzt durch eingängige Gainesville-Ohrwürmer eine der besten und erfreulichsten Geschichten, die zuletzt aus dem Vereinigten Königreich in die Stereoanlage drängte.



An Strike Anywhere muss man denken, an Good Riddance, auch mal an Title Fight und an diverse härtere Vertreter aus den Neunzigern auf Fat Wreck, der tolle Opener "Prove It" scheint zum Beispiel direkt dieser Zeit entsprungen. Ach ja, eine kleine Emo-Schlagseite gibt es auch, etwa beim schönen "Boneyard", das sich etwas melancholischer gibt, aber trotzdem die meiste Zeit aufs Gaspedal tritt und ebenso wie "Everything You Think You Know" zum gemeinsamen Arm-in-Arm-Mitsingen einlädt.

Überhaupt, Arm-in-Arm: Die Hymnendichte ist beeindruckend. "Bottle To Bottle", "Smoking Kills", "Hate Me (Don't Stand Still)": Je häufiger die Scheibe läuft, desto heiserer ist man. Tolles Debüt und heißer Anwärter auf die alljährlichen "Newcomer des Jahres"-Listen.



1 Kommentar:

  1. hab die jungs vor a wilhelm scream in münstergesehen vor ein paar wochen. kannte die band bis dato nicht, aber die haben live derart überzeugt, ich bin in keinster weise überrascht.
    die ep sammlung "chronichles of gnarnia" ist auch ans herz zu legen. der ein oder andere song zwar etwas schlechter asbgemischt, aber auf jeden besserer sound als bei snuff^^ die songs sind aber auch durch die bank sehr gut.

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