Mittwoch, 18. Januar 2017

Rantanplan – Licht und Schatten (Drakkar)

Die Reeperbahn darf wieder tanzen: Nach dem überraschend starken „Pauli“ legt die Hamburger Ska-Punk-Institution mit „Licht und Schatten“ das nächste Album vor. Und enttäuscht erstmal: „D“ hat weder Druck noch tolle Melodie und ist wohl einer der schwächsten Opener, den die Hamburger je hatten. Aber, fast so als wollte man dem Album-Titel alle Ehren machen, legt man später immer wieder deutlich zu – um zwischendurch dann doch etwas nachzulassen.


Die Abwechslung ist jedenfalls da – vom eingängigen Pop-Punker über den extrem tanzbaren Bläser-Party-Song (Revolution) bis hin zu etwas lauterem Punk ist alles was man von der Band kennt und schätzt dabei, in Stücken wie „Geisterfahrer“ zeigt man sich zudem überraschend düster, im Tocotronic-Cover „Explosionen“ klingt man hingegen zu bemüht, um zu überzeugen.


Alles in allem ein solides, aber nicht durchgängig mitreißendes Werk; das haben Tocotronic in der Vergangenheit schon überzeugender hinbekommen.




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