
Natürlich darf man von den Jungs keine Wunderdinge erwarten.
Sie machen 2016 immer noch das, was sie schon immer getan haben – Pop-Punk. Und
zwar solchen mit sehr nerdigen Texten, einfachen Harmonien und tollen Chören.
In den Songs geht es um Geek- und Nerd-Themen wie Ghostbusters,
Comic-Conventions oder das ununterbrochene Herumlaufen in Boxershorts. Und es
geht natürlich auch und immer wieder um das Schwärmen für unerreichbare Frauen
wie in „Stock Photo Girl“ oder „Allie Goertz“.
Auch die Vergangenheit spielt eine große Rolle, etwa die
späten Neunziger – bei einem Song wie dem fantastischen „We Opened For Weezer“,
das auch ein bisschen wie frühe Weezer klingt, können einen schon nostalgische
Gefühle überkommen. Ansonsten ist „Rockingham“ aber vor allem eine witzige,
höchst eingängige und extrem mitsingbare Angelegenheit. Eben ein Pop-Punk-Album
der allerbesten Sorte.