Dienstag, 9. April 2019

Pup – Morbid Stuff (Rise)




Ja, morbide sind die Gedanken von Pup durchaus. Läuft halt nicht alles gut im Leben, und irgendwo muss der Frust ja hin. Was die Kanadier aber nicht daran hindert, großartige Hymnen zu schreiben, denn wie es im schönen und schnellen „Free At Last“ heißt: „Just 'cause you're sad again, it doesn't make you special at all“, da muss es schon ein bisschen mehr sein. Und das kann die Band. Schon der Opener und Titelsong lohnt alleine den Kauf des Albums: Weezer auf Rotz, Pop-Punk mit 90s Charme, hymnische Melodie. 


Überhaupt, Hymnen: ja, man ist etwas abwechslungsreicher geworden, die Songs sind vielschichtiger, wechseln lockerer zwischen Härte und Melodie, Pop und Indie. Tut der Eingängigkeit aber keinen Abbruch, zumal Tempo, Fuzz und Trotz immer mit dabei sind. Wer jetzt noch nicht von der Band überzeugt ist, dem ist nicht zu helfen und dem kann die Band nur ein inbrünstiges „It doesn’t matter anyway, cause I care about nothing“ entgegen schleudern.

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