Freitag, 19. Dezember 2014

Irish Handcuffs - .​.​.​hits close to home (Fond Of Life)

Irish Handcuffs aus Regensburg sind schon länger dabei, haben bereits mehrere Splits, etwa mit 7 Years Bad Luck veröffentlicht, mit ".​.​.​hits close to home" kommt aber dieser Tage erst ihr echtes Debütalbum heraus. Das ist erfreulich stark geworden - zwar mit einem gehörigen Retro-Touch, aber umso schöneren Melodien, viel Energie und einem großen Schuss Melancholie.



Erinnert fühlt man sich an viele Fat Wreck-Releases so rund ums Jahr 2000, zudem kommen einem auch Millencolin in den Sinn - deren Klassiker "Pennybrige Pioneers" hat eine ganz ähnliche Atmosphäre versprüht: Prinzipiell schon Punkrock, aber mit viel Midtempo, Nachdenklickeit und dem Emo/Indie/Rock-Lager durchaus nahe.

"Should Have Run", das hymnische "Singing To The Dead", das an No Use For A Name erinnernde "Random Places": Vor allem der Album-Einstieg ist stark. Im späteren Verlauf wird es dann etwas weniger eingängig, bleibt aber auf konstant hohem Niveau: Irish Handcuffs sind ganz sicherlich eine von den vielversprechendsten deutschen Punkrock-Bands aktuell.


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