Montag, 11. Juli 2016

Hotei - Strangers (Spinefarm)

In Japan kennt man Hotei dank mehr als 40 Millionen verkaufter Alben schon seit Jahrzehnten, in anderen Teilen der Welt bisher eigentlich wenn überhaupt dann nur durch seinen Song „Battle Without Honor Or Humanity“ -  den Quentin Tarantino zum Titelsong von „Kill Bill“ machte. Der ist auf seinem internationalen Debütalbum ebenfalls als Abschlusstrack vertreten, es gibt aber noch einiegs mehr, mit dem Hotei jetzt eben auch international auf sich aufmerksam machen will – unter anderem zahllose Gastauftritte.



Dabei sind unter anderem Iggy Pop, Richard Z. Kruspe oder Matt Tuck von Bullet For My Valentine. Und ebenso bunt wie die Gsteliste ist auch der Sound – ausufernde Hardrock-Nummern, stampfende Industrial-Hymnen, glatte Stadionrocker, episch-frickelige Instrumental-Stücke: „Strangers“ ist ebenso Muckertum wie abwechslungsreiche Rocksammlung. 

Wer Vielfalt mag wird den bunten Sound schätzen und sich darüber freuen, wie will der Japaner durch die Genres springt – Genre-treue Hörer hingegen werden die Scheibe eher als Compilation ohne roten Faden empfinden. Aber auch diese Gruppe wird zugeben müssen: Gewöhnlich oder gar langweilig ist diese Scheibe ganz bestimmt nicht.


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