Montag, 25. Juli 2016

Rob Lynch - Baby, I’m A Runaway (GHVC)

Mit seinem Debütalbum konnte Rob Lynch zahlreiche Frank Turner-Vergleiche einheimsen, bei Platte Nummer 2 wird sich das kaum ändern – Rob ist zwar poppiger geworden, immer noch ist sein Sound aber so mitreißend irgendwo zwischen Folk-Grundlagen und Punk-Attitüde angesiedelt, dass es kaum einen besseren Referenzpunkt gibt.


Zugegeben, die Songs sind oft eher einfach gestrickt – gleich der Opener „Prove It!“ setzt auf höchstmöglichen Ohrwurm-Faktor und Good-Time-Atmosphäre, das etwas ruhigere Titelstück oder das tolle „Selfish Bones“ bleiben ebenfalls bereits nach dem ersten Hören im Kopf. Lynch beherrscht im weiteren Verlauf ruhige Balladen ebenso wie Bar-taugliche Singalongs, versprüht viel Wortwitz und trotz einiger inhaltlicher Melancholie  beständig gute Laune.


„Baby, I’m A Runaway“ ist ein sommerlich entspanntes, höchst melodisches und durchgängig mitsingbares Pop-Indie-Folk-Scheibchen geworden – einfach ein durch und durch sympathischer Album-Zweitling.


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen