Dienstag, 27. Februar 2018

Heave Blood and Die - Vol.II (Blues For The Red Sun)

Schöne Idee, die fiesen Sludge- und Doom-Riffs mit einer Orgel zu verknüpfen – ist ja dann doch alles andere als gewöhnlich. Allerdings reicht es nicht, „Vol. II“ zu einer rundum erfreulichen Angelegenheit zu machen; die Band übertreibt es nämlich ansonsten etwas mit der repetitiven Monotonie. Oft kann es ja hypnotisch wirken, wenn sich die immer gleichen Dampfwalzen über den Hörer ergießen, hier fehlt allerdings oft ein bisschen der Fokus.



Das mag live dann trotzdem prima funktionieren, zumal sich immer mal wieder eine kleine Melodie aus dem Stoner-Sumpf schält, etwa in dem schönen „Harakiri“. Auf Platte ist dank etwas krächzendem Gesang und irgendwie lustlos wirkendem Noise-Anleihen („Warsaw“) die Grenze zu etwas nervigem Geleier aber oft fast erreicht. Dabei kann die Band eindeutig was – nur macht sie es dem Hörer teils sehr schwer, das auch wertschätzen zu können.


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen