Donnerstag, 21. April 2016

Kamikaze Kings - Royal Renegades (7hard)

Die Kamikaze Kings sind ja alles andere als Everybodys Darling – was angesichts ihres Auftretens, der Texte und dem doch offensiven Gepose aber wohl auch genauso bezweckt ist. Mit Album Nummer Drei wird sich daran nicht viel ändern: Allein der Opener „Rock&Roll Sacrilege“ pendelt zwischem gelungenen Dicke-Hosen-Rocker und massiver Belastung des Nervenkostüms auf Grund ewig gleicher Refrain-Wiederholung mit dick gerolltem „R“.



Danach bemüht man sich – teils erfolgreich, teils etwas übermotiviert – um möglichst viel Abwechslung. „Heavy On My Heart“ etwa setzt auf satte Grunge-Töne, danach zitiert man nacheinander diverse Glam-, Metal- und Rock-Kapellen. Das ist handwerklich schon gelungen, oft aber auch etwas ziellos und überkandidelt – man will viel, schafft aber nicht alles. Gleichzeitig polarisiert man etwas weniger und stellt sich breiter auf – was der Band aber gleichzeitig auch ein bisschen von ihrem besonderen Stil nimmt.


1 Kommentar:

  1. das ist echt musik, von der ich ohrenkrebs bekomme, was für eine schreckliche scheisse.

    AntwortenLöschen