Donnerstag, 20. Oktober 2016

Too Close To Touch – Haven’t Been Myself (Epitaph)

Zweites Album der Band aus Kentucky, die diesmal einen ungewöhnoichen Weg geht – während andere Kapellen ihren Sound verändern und ihr Profil schärfen, scheinen Too Close To Touch austauschbarer zu werden. „Haven’t Been Myself“ setzt voll auf die Post-Hardcore-Kante, ist düsterer als der Vorgänger, hat mehr Screams zu bieten – aber auch ein immer wieder ähnliches und komplett vorhersehbares Songwriting.



Das ist nicht per se schlecht – man klingt jetzt zwar wie viele andere, aber gleichzeitig beherrscht man diesen Stil recht gut. „Crooked Smile“ etwa ist ein Hit – tolle Melodie, ein Schuss Melancholie und ganz viel Energie und Lärm, um auch live zu funktionieren. Je länger die Scheibe läuft, desto mehr verschwimmen aber auch die Unterscheide zwischen den Stücken, desto einheitlicher wird das Album. Das mag für ein solides Album reichen – aber für nichts, was einen dauerhaften Eindruck hinterlässt.

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