Donnerstag, 1. März 2018

Inkasso Moskau – Die Sünde (Bakraufarfita)


Passender Bandname – wenn man diese Jungs vor der Tür stehen hat, weiß man, dass was düsteres droht. „Die Sünde“ ist ein heftiges, mächtig grollendes Statement – die Band selbst nennt es Endzeitpunk, im Grunde erinnert der Sound aber vor allem an all jene Kapellen, die in nihilistischer Art und Weise Doom, Sludge und Metal kombinieren. 


Das grollt und groovt – der Opener „Tafelsilber“ ist ein mächtiger Kopfnicker, „Beach Club“ wartet mit düsteren Schwarz-Metall-Knüppeleinlagen auf, „Fluch der Akribik“ gibt sich verspielt, hat aber zwischen Gefrickel und atmosphärischen Verschnaufpausen auch ein paar ganz klassische Hardcore-Breakdowns zu bieten. Dazu dann der für diesen Sound nicht gerade typisch deutschsprachige Gesang – wenn man das heisere Brüllen denn so nennen will. Und fertig ist ein sympathisch rotziges Monster von Platte, mit dem Fans von Mono, Converge und Napalm Death sehr viel Freude haben können.


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